Fahrerprofil
Keine Heimladung
Mietwohnung · kein eigener Stellplatz · kein Ladepunkt zuhause
Das schwierigste Szenario – ehrlich bewertet
Wer kein E-Auto zuhause laden kann, verliert den größten Kostenvorteil der Elektromobilität. Der Energiepreisvorteil schrumpft, wenn nur öffentlich zu 0,45–0,65 €/kWh geladen wird. Gleichzeitig entsteht Planungsaufwand.
Was trotzdem funktionieren kann
- Arbeitgeber-Ladepunkt: Wer täglich am Arbeitsplatz laden kann, kompensiert die fehlende Heimladung fast vollständig.
- Tiefgaragen-Nachrüstung: Immer mehr Wohnungseigentümergemeinschaften rüsten nach – seit 2020 besteht ein Anspruch auf Wallbox-Installation (WEMoG).
- Laternenparker-Lösung: Einige Städte (Hamburg, Berlin) testen Straßenladesäulen für Laternenparker – noch zu wenig flächendeckend.
- Als Zweitwagen: Wenn ein Verbrenner als Rückfalloption besteht, sind die Einschränkungen tolerierbar.
Wann es nicht empfehlenswert ist
Wer täglich auf den Verbrenner angewiesen wäre oder regelmäßig Zeit an öffentlichen Ladern verbringen müsste, sollte die Entscheidung gut durchrechnen. Der Kostenvorteil kann im schlechtesten Fall gegen null tendieren.