Ladekosten: Heimladung vs. öffentliches Laden
Drei Ladeszenarien, drei Kostenrealitäten
| Szenario | Preis | Kosten/100 km | Kosten/Jahr (15.000 km) |
|---|---|---|---|
| Heimstrom (Wallbox) | Ø 0,32 €/kWh | 5,76 € | 864 € |
| Öffentlich (AC) | Ø 0,45 €/kWh | 8,10 € | 1.215 € |
| Schnelllader (DC/HPC) | Ø 0,59 €/kWh | 10,62 € | 1.593 € |
| Verbrenner Benzin (7 L, 1,79 €) | 1,79 €/L | 12,53 € | 1.880 € |
Wer 70 % zuhause und 30 % öffentlich lädt, zahlt ca. 970 € pro Jahr – deutlich unter Verbrennerkosten.
Keine Heimladung: der Kostenkiller
Wer ausschließlich an öffentlichen Schnelllader lädt, zahlt fast so viel wie ein Verbrennerfahrer – der Kostenvorteil schrumpft auf unter 300 € pro Jahr und ist mit Ladeaufwand verbunden. Das ist der entscheidende Grund, warum die Heimladesituation den größten Einfluss auf die E-Auto-Wirtschaftlichkeit hat.
Nachttarife und PV-Strom
Mit dynamischen Stromtarifen (Tibber, Octopus Energy) oder eigenem PV-Strom können die Kosten auf 1–3 ct/kWh sinken. Das entspricht unter 0,60 € pro 100 km – 20× günstiger als Benzin.
Preise Stand Juni 2026. Strompreise ändern sich. Keine Produktempfehlung für Tarife oder Ladeinfrastruktur.